Presseberichte und Rezensionen zum Buch
»Versteck Dich, wenn Sie schießen.
Die wahre Geschichte von Samiira,
Hayrettin und einem deutschen Gewehr«


Zu Lesungen zum Buch

Zum Buch

Zur Bibliografie

PICT2291.jpg (19830 Byte)

Jürgen Grässlin bei der Aktion zur Schließung
des Werktors von Heckler & Koch in Oberndorf,
Sommer 2004.


Presseberichte und Rezensionen zum Buch

»Versteck dich, wenn sie schießen« (Auszug)

»Grässlin, der sich als ausgezeichneter Biograph von Jürgen Schrempp und Ferdinand Pich einen
Namen gemacht hat, ist ein mitreißendes Buch gelungen. Es steckt voller Wärme, Witz und
Lebensmut und ist doch eine Anklage.«
Neue Ruhr Zeitung (Essen)

»Eine erschütternde Anklage… und doch kein düsteres Buch. Denn Grässlin versteht es, neben
den traurigen Ereignissen von Hayrettin und Samiira deren von Waffen emanzipiertes Verhältnis
und ihre Humanität herauszuarbeiten.«
Vorwärts (Berlin)

»Es ist ein erschreckendes, ein wirklich fürchterliches Buch. Und man hat keinen Zweifel:
Es ist die Wahrheit. Dieser Abend sollte eine Fortsetzung finden.«
Badische Zeitung (Waldkirch)

»Was die beiden [Samiira und Hayrettin] erlebt haben, ist beispielhaft für die Millionen Opfer von
Kleinwaffen. Ein großes Sterben, bei dem die restliche Welt wegschaut.«
Nordbayerischer Kurier

»Es ist nicht das große, hochmoderne Kriegsgerät, das den größten Schaden anrichtet.
Überraschenderweise kommen 90 Prozent der Opfer in Kriegen durch Kleinwaffen um. Der
Bestsellerautor möchte Opfern Stimme und Gesicht geben.«
Westfälische Nachrichten

»Wer bei sich selber hinsichtlich dieses Themas - bei dem es sich immerhin um fortgesetzten
Massenmord handelt - einen bisher mehr oder weniger blinden Flecken ausmacht, dem sei
nachdrücklich empfohlen, mit dem Buch von Jürgen Grässlin Abhilfe zu schaffen. Es liest sich
sehr spannend, bringt uns das Einzelschicksal von Opfern auf fast zärtliche Weise nahe und ist
hinsichtlich seiner Thematik äußerst faktenreich.«
Lebenshaus Schwäbische Alb

»Grässlins Beispiele machen deutlich, was sich hinter den abstrakten Statistiken zum Gebrauch
von <Kleinwaffen> verbirgt und machen die Schwere der Vergehen, die weltweit durch
<Kleinwaffen> verursacht werden, fassbar. So wird es schwieriger, die Mitverantwortung zu
verdrängen, die gerade auch Staaten wie Deutschland tragen.«
»Versteck dich, wenn sie schießen benennt klar die Verantwortlichen: So auch die deutsche
Regierung.«
»Darüber hinaus bietet das Buch eine Vielzahl von Fakten in zusätzlichen Infokästen, hilfreiche
Materialhinweise und ein umfassendes Register. Es ist eine gute Grundlage für notwendige
öffentliche Aktivitäten gegen den weltweiten Waffenhandel.«
»Ein wichtiges Buch, dem eine breite Leserschaft dringend zu wünschen ist.«
ai-Journal, amnesty international (Bonn, Berlin)

»Lebendig und einfühlsam erzählt der Autor von Samiira und Hayrettin. Grässlin benennt die
Schuldigen des Leids: unter anderem deutsche Waffenhersteller und Politiker, die
Rüstungsexporte und Waffenproduktionen in Lizenz ermöglicht hätten.« »Grässlin hat
sorgfältig recherchiert.«
»Es war ein beeindruckender, nachdenklich stimmender Abend.«
Heidenheimer Zeitung

»Ein leidenschaftliches Plädoyer für ein Exportverbot von Kleinwaffen in Krisengebiete.«
Badische Zeitung, Kulturteil (Freiburg)

»Da das Buch in verständlicher Sprache geschrieben ist und der in ihm angesprochene
Themenkreis in den Lehrplänen aller Schulen ab Klasse neun aufwärts enthalten ist, eignet
sich der Besuch im Besonderen auch für Schülerinnen und Schüler der betreffenden
Klassen der Realschule, der Gymnasien und der beruflichen Schulen.«
Calwer Kreisnachrichten

»Kein trauriges oder düsteres Buch, sondern erfüllt von Mut und Optimismus.«
Adrianes roter Faden (Karlsruhe)

»Er wird als bekanntester Rüstungskritiker in Deutschland anerkannt und hat sich mit seiner
schonungslosen Offenheit der politischen Machenschaften im Rüstungsbereich zwangsläufig
viele Feinde eingehandelt: Jürgen Grässlin las aus seinem brisanten Buch Versteck dich,
wenn sie schießen.« »Aufrührende Lebensgeschichten.«
Teckbote (Kirchheim-Teck)

»Nähe lässt nach Ursachen fragen. Sonst gehen sie im zynischen Alltagsbrei unter.
Diese Nähe hat Jürgen Grässlin in seinem neuen Buch geschaffen. So dicht ist er den
Hauptpersonen Samiira und Hayrettin auf den Fersen, dass ihre Geschichten auch für uns
bedeutsam werden.«
Stuttgarter Zeitung

»Statt Firmenbilanzen auf der einen und Opferzahlen auf der anderen Seite, geht es Grässlin
darum, die Opfer zu Wort kommen zu lassen, ihnen ein Gesicht zu geben. Die Botschaft
des Buches ist klar und wird auf den Punkt gebracht.«
Neues Deutschland (Berlin)

»Jürgen Grässlin erzählt die Lebensgeschichte dieser beiden Menschen und enthüllt
zugleich die unheimliche Karriere des Exportschlagers G3.«
Buch Journal (Frankfurt a.M.)

Der Autor »gibt einen Einblick in die verletzten Seelen der Menschen, die Krieg und
Gräueltaten überlebt haben«.
Südkurier (Konstanz)

»Ein engagiertes wie faktenreiches Buch, das keinen Zweifel daran lässt, wie notwendig
eine einheitliche Rüstungsexportregelung auf europäischer, besser noch auf
globaler Ebene ist.«
Greenpeace-Magazin (Hamburg)

Das Buch ist »vorzüglich, weil ganz vergessene und zugeschüttete Kämpfe wieder
aufgedeckt« werden.
Stattzeitung (Freiburg)

»Beim Lesen dieses Buches gibt es Momente, das steht einem das Wasser in den
Augen. Zwei sehr aufrührende Lebensgeschichten. Ein außergewöhnliches Buch.«
»Ein Buch das Mut macht, aber das auch anklagt. Wer mehr erfahren will, dem sei
das Buch empfohlen.«
Südwestrundfunk (SWR, Stuttgart)

»Der >Spiegel< gab ihm das ihm das Attribut >Deutschlands prominentester
Rüstungsgegner<. Nach der Lektüre dieses Buches würde ich hinzufügen: vielleicht auch
Deutschlands einfühlsamster Rüstungsgegner. Das ist nämlich sehr beeindruckend, gerade
in der heutigen Zeit, dieses Buch zu lesen.«
»Ganz akribisch hat Jürgen Grässlin fast jede einzelne Kugel, die aus einem deutschen
Gewehr herausgekommen ist und ihren Weg, recherchiert. Grässlin zeigt zwei ganz
beeindruckende Schicksale.«
Sender Freies Berlin (SFB)

»Mit dem Buch will der Mitbegründer des RüstungsInformationsBüros in Freiburg die
Menschen wachrütteln.« »Erschütternd.«
Gränz-Bote (Spaichingen)

»Der Tod ist ein Meister aus Oberndorf. Der Meister, berichtet Grässlin, heißt
Heckler & Koch und ist der größte deutsche Hersteller von Handfeuerwaffen. Die Folge
dieser Firmen-Erfolgsstory listet der Kriegsgegner Grässlin auf: 1 512 000 Tote, die allein
auf das Konto von Heckler & Koch gehen.«
Der Tagesspiegel (Berlin)

»Der Freiburger Friedensaktivist verdeutlicht die Mittäterschaft deutscher Gewehre an
Verbrechen in der Welt hautnah und schonungslos.«
Badische Zeitung (Umkirch)

»Die Firma Heckler & Koch ist nahe, die Opfer ihrer Tod bringenden Produkte sind fern.
Der Autor benennt die Schuldigen des Leids, deutsche Waffenhersteller und Politiker, die
Rüstungsexporte oder Waffen-Produktionen in Lizenz ermöglicht haben.«
Südwest-Presse (Sulz am Neckar)

»Jürgen Grässlin zeigt auf, >was uns das Schicksal von Menschen angeht, die Tausende von
Kilometern entfernt von uns aufgewachsen sind<.«
Südwest-Presse (Ulm)

»Grässlin ist Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte
Kriegsdienstgegner und nicht zimperlich. In Oberndorf, wo man vom Geschäft mit dem Tod,
ist Grässlin persona non grata.«
Ossietzky (Berlin)

»Jürgen Grässlin erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die selbst im Angesicht
des Todes ihre Kraft und ihre Hoffnung nicht verlieren. Nach seinen Recherchen wurden
mit dem in Lizenz in vielen Ländern hergestellten Gewehr fast 1,6 Millionen Menschen
getötet, darunter auch der serbische Ministerpräsident Zoran Djindjic.«
Stuttgarter Nachrichten

»aufwändige Recherchen… zahlreiche bedrückende Fakten… anschaulich.«
»Die Botschaft des Buches ist klar und wird von Grässlin auf den Punkt gebracht.«
Entwicklungspolitik

»Aus dem Friedensaktivisten der 80er Jahre, der in seinen Büchern über Rüstungsexporte
hauptsächlich Zahlen sprechen ließ, ist ein betroffener Menschenrechtler geworden, der sich
den Menschen in Bürgerkriegsgebieten zugewandt hat und in zahllosen Interviews
menschlichen Schicksalen nachgegangen ist.«
Schwarzwälder Bote (Rottweil)

»Die Firma H&K ist schon lange Gegenstand konzentrierter Aufmerksamkeit Grässlins.
Rüstungskonversion heißt sein Zauberwort.«
»Grässlin selber hat ein G3 erworben und es symbolisch zerstört, auch der >Friedensbaum<
in Somaliland, bestehend aus vielen zerlegten G3s, wächst und wächst. Ein Hoffnungszeichen?«
Schwäbische Zeitung (Rottweil)

»Grässlins Buch wird wohl in keiner einzigen Buchhandlung in Oberndorf erhältlich sein.
Der >best gehasste Mensch in Oberndorf< hat sich seinen Ruf schwer erarbeitet, durch
zahlreiche Publikationen über die Rüstungsexportpolitik der Bundesrepublik und über
die schwäbische Waffenschmieden im besonderen.«
junge welt (Berlin)

»Jürgen Grässlin, der sich bereits mit seinen Biografien über die Firmenchefs
Jürgen Schrempp (DaimlerChrysler) und Ferdinand Pich (VW) einen Namen gemacht hat,
versteht es vorzüglich, die brisante Thematik der Kleinwaffen in einer anschaulichen,
packenden und lebensnahen Weise anzugehen.«
»Anhand der beiden liebevoll geschilderten und sorgsam entwickelten Biografien von Samiira
und Hayrettin bringt er dem Leser fast nebenbei die verheerenden Auswirkungen des
deutschen Waffenexports nahe.«
»Das Buch ist ein zärtliches, zugleich aber auch ein erschütterndes Buch, das keinen Leser
unberührt lassen wird und Anlass geben sollte, die deutsche Rüstungsexportpolitik im Lichte
weltweiten Leids neu zu überdenken.«
Pulsschlag (World Vision, Friedrichsdorf)